ALLE UNTER DIESER RUBRIK AUFGEFÜHRTEN MITTEILUNGEN SOLLEN IHNEN HELFEN, SICH IM ORT UND IM HAUS MÖGLICHST GUT ZURECHTZUFINDEN UND FEHLMANIPULATIONEN ZU VERMEIDEN.

 

DRUCKEN SIE DIESE AUS UND LESEN SIE BITTE ALLES GENAU DURCH UND HALTEN SIE SICH DARAN.

 

Einkauf: In Riffenmatt gibt es einen Einkaufsladen mit Bäckerei (Zwahlen). Dieser ist im Untergeschoss des Rest.'Hirschen' untergebracht. Wenn Sie vom WALDHAUS her kommen, müssen Sie um den 'Hirschen' herum gehen und den steilen Parkplatz hinunter gehen. Dann sehen Sie rechts an der Fassade den Eingang. Brauchen Sie grössere Mengen auf einmal, ist es vorteilhaft, diese vorher zu bestellen. In Schwarzenburg gibt es viele Möglichkeiten.(MIGROS, COOP, Apotheke, Fotogeschäft, Metzgerei und vieles mehr). Informieren Sie übrigens Ihren Metzger immer, wenn Sie ein Lager mit Kindern machen, damit er die Portionen nicht zu gross berechnet.

 

Vorratsraum: Dieser ist gleich neben der Küche. Hier ist es immer feucht und kühl. Hier können Sie entsprechende Speisen aufbewahren und ihn auch abschliessen. Ebenfalls in diesem Raum deponieren Sie Gebinde, die beim Transport anfallen (Karton, Harassen...). Brauchen Sie diese nicht mehr, lassen Sie sie einfach in diesem Raum. Die nächsten können sie vielleicht wieder brauchen. Andererseits können Sie alle Gebinde, die sich dort befinden, bei Bedarf nehmen. (Zum Einpacken und Heimnehmen ; zum Anfeuern auf der Feuerstelle...).
Altglas deponieren Sie auch in diesem Raum. Bitte vorher gut reinigen. (Besonders Konfitüregläser) GLAS GEHÖRT NIE IN DEN KEHRICHT.
Ebenfalls im Aussenkeller befindet sich ein Netz für die Spielwiese. Sie können dies brauchen. Bitte das Netz beim Hartplatz hängen lassen, wenn Sie nicht andere Weisung erhalten.
Depotflaschen deponieren Sie bitte in der Heizung. Depotflaschen, die Sie im Haus kaufen, gehören nicht Ihnen, sondern dem Haus. Wenn eine in die Brüche geht, müssen Sie dies angeben.
Büchsen können Sie auch in diesem Raum deponieren. Gehen Sie so vor:

* Papier wegnehmen (Umschlag)
* BÜCHSE GUT AUSWASCHEN UND PUTZEN
* Deckel und Boden wegschneiden (mit dem Büchsenöffner)
* Deckel und Boden in die Büchse hinein legen
* mit den Schuhen Büchse zusammendrücken, sodass sie flach ist
* deponieren

IM WINTER IST DER AUSSENKELLER GESCHLOSSEN.

ZÄUNE: Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass Lagerteilnehmende Landwirten die Weidezäune umgerissen oder sonst irgendwie beschädigt haben. Die Folgen in den Bergen sind dann jeweils verheerend. Bitte schauen Sie, dass die Teilnehmenden lernen, sich in den Bergen anzupassen und zu den mühsam erstellten Werken Sorge tragen.
Es ist auch gar nicht schön, wenn Lagerteilnehmende an alleinstehenden Häusern Glühbirnen abschiessen oder herausschrauben und andere Streiche oder Zerstörungen anstellen.

 

KEHRICHT: SÄMTLICHEN Kehricht müssen Sie in Säcke abfüllen. Vor dem Haus steht ein Container, in den Sie nachher diese Säcke geben. Sorgen Sie dafür, dass der Platz um den Container herum sauber ist. Ist der Container voll, stellen Sie die überzähligen Säcke daneben (Abfuhr alle 2 Wochen). Das Gestell in der Küche und die Vignetten sind NUR für 110-Liter-Säcke geeignet. Normalerweise stehen Ihnen im Putzschrank in der Küche 110-Liter-Säcke gratis zur Verfügung. Glas und Büchsen gehören nicht in den Kehricht (Vorne beschrieben). Metall, Säuren, Oel... müssen Sie bei sich zu Hause entsorgen. Kleben Sie auf jeden Sack eine Vignette, sonst wird er nicht abgeführt. Es werden nur 110-LITER-SÄCKE akzeptiert. Loser Kehricht wird Ihnen mit 10 Fr. pro Stück verrechnet. Die Vignetten sind im Mietpreis des WALDHAUS inbegriffen, Sie müssen also den Verbrauch nicht zählen oder angeben.

 

HEIZUNG: Die Heizung wird von uns ferngesteuert. Sie dürfen im Heizungsraum NIE etwas verändern oder manipulieren. Das könnte fatale Folgen haben, die Sie sehr teuer zu stehen kämen.

 

ANSCHRIFTEN: Es sollte grundsätzlich Ihr Bestreben sein, das Haus in möglichst gutem Zustand wieder zu verlassen. Bitte machen Sie alle darauf aufmerksam, dass sie keine Slogans und Adressen an die Wand oder aufs Mobiliar schreiben dürfen. Entdecke ich eine Schmiererei oder eine Anschrift, muss ich pro Einheit das Wegputzen auf die Rechnung setzen. Dies kann auch nach der Abrechnung sein. Richtig informiert = Ärger erspart. Es ist auch klar, dass Sie entstandene Schäden ohne Aufforderungen mir melden. Klären Sie vor dem Lager die Haftpflichtversicherung ab, denn ich habe schon oft recht namhafte Beträge in Rechnung stellen müssen für verschuldete Defekte.

 

SPIELE: Tischtennis können Sie im Keller spielen. Ein grosser Tisch ist vorhanden, aber kein Netz und keine Schläger. Diese müssen Sie selber organisieren.
Wenn Sie basteln möchten, nehmen Sie die Tischtennisladen weg und darunter ist eine Platte, die zum Basteln gedacht ist.
Im Aufenthaltsraum ist ein kleiner Spielschrank unter dem Korpus. Hier hat es Spiele drin, die manchmal vollständig, dann wieder unvollständig sind. Ich kontrolliere diesen Schrank nie, er ist also so, wie ihn Ihr Vorgänger abgegeben hat. Halten Sie Ordnung. Haben Sie ein Spiel von Ihnen, das Sie darin lassen wollen, danke ich Ihnen jetzt schon dafür recht herzlich. Die Benützung ist gratis; bitte Kontrolle führen. Der Schlüssel hängt im Büro.
Daneben ist eine kleine Bibliothek mit z.T. sehr alten Büchern. Auch diese können Sie benützen. Bitte Kontrolle führen. Der Schlüssel ist im Büro.

Tragen Sie Sorge zu den in der Umgebung aufgestellten Sachen.
Die Rutschbahn ist nicht zum Zerstören, sondern zum Brauchen da. Sie benützen alles auf eigene Gefahr.

Karten: Es gibt vom Gebiet eine Wanderkarte mit dem Massstab 1 : 25'000. Die Wanderwege sind rot eingezeichnet. Sie können die Karte beim Verkehrsbüro in Schwarzenburg online bestellen (www.schwarzenburgerland.ch) oder per Mail bei uns (Verwaltung WALDHAUS) (org@waldhaus-blum.ch).

Küche: Halten Sie grösstmögliche Hygiene in der Küche. Wenn Kinder abwaschen, kontrollieren Sie immer. Schon mehrmals haben Folgegruppen sehr schmutziges Geschirr und nicht richtig gereinigte Pfannen vorgefunden. Mehrmals war sogar schon Kochgut in den Pfannen gelassen worden.
Angebrochene Packungen, die Sie nicht gut heimnehmen können (auslaufen), können Sie im Schrank bei der Türe zum Büro deponieren. Ihre Nachfolgegruppe ist vielleicht froh darüber. Andererseits können Sie sich bedienen und alles, was Sie brauchen können, dort nehmen. Von Zeit zu Zeit werfe ich alles, was dort deponiert wurde, weg, damit Sie nicht Jahre alte Ware vorfinden. Bitte keine leicht verderblichen Waren dort deponieren.

Kiosk: Hier hat es Ansichtskarten, die Sie verkaufen können. Der Kioskschrank befindet sich im Aufenthaltsraum talseits, der Schlüssel dazu im Büro neben dem Telefonapparat. In der Heizung hat es Getränke, die Sie auch beziehen können. Rechnen Sie alles auf dem dazu vorgesehenen Formular ab. Lassen Sie niemals Bargeld im Kiosk. Sie können den Verbrauch dann bequem per Einzahlungsschein bezahlen.

Kühlschrank: In der Küche hat es einen Kühlschrank und in der Heizung eine Tiefkühltruhe. Halten Sie diese bitte sehr sauber. Putzen Sie hier besonders gut. Am Ende Ihres Aufenthaltes müssen Sie die Türe des Kühlschrankes unbedingt offen lassen, denn sonst bildet sich sehr schnell Schimmel, wenn er nicht mehr läuft (wenn der Strom ausgeschaltet wird). Die Tiefkühltruhe müssen Sie immer laufen lassen. Nie den Stecker ziehen. Sie läuft auch, wenn der Strom im Haus ausgeschaltet wird. Funktionier die Tiefkühltruhe nicht, kann in der Käserei Riffenmatt ein Fach gemietet werden.

Feuer: Hinter dem Haus ist eine Feuerstelle. Da können Sie ein Feuer machen. Denken Sie daran, das Feuer nach Gebrauch immer gut zu löschen. Das Holz können Sie mitnehmen oder im Wald sammeln. Sie dürfen nur Holz, das am Boden liegt und dürr ist, sammeln. Ein Rost zum Bräteln ist im Aussenkeller deponiert. Deponieren Sie ihn nach Gebrauch wieder im Aussenkeller, damit er nicht rostet. Viele Gruppen decken den Rost mit Alufolie ab. Lassen Sie den Rost nie über Nacht draussen. Im Wald ist das Feuern verboten.

Fensterläden: Es kommt immer wieder vor, dass Gäste die Fensterläden öffnen, aber nicht fixieren. Wenn Wind aufkommt, schlagen diese auf und zu. Bei etwas stärkerem Zuschlagen werden durch den Luftdruck Fensterscheiben zerschlagen. Kontrollieren Sie von aussen. Beim Verlassen des Hauses ist diese Kontrolle besonders wichtig.

Alarmanlage - Feuer: Das ganze Haus ist mit einer Feuer-Alarmanlage gesichert. Jede Rauchentwicklung wird angegeben. Im Büro und im Aufenthaltsraum darf geraucht werden. Die Rauchmelder geben dort bei Raucherrauch nicht an. In den Zimmern sind die Fühler sehr fein eingestellt. Dort darf also nicht geraucht werden. In den Zimmern darf also weder geraucht, noch dürfen Kerzen angezündet werden. Bitte setzen Sie dieses Verbot gut durch, denn das Holz im Haus ist sehr trocken und es kann schnell ein Brand entstehen. Im Aufenthaltsraum ist die Zentrale der Meldeanlage. Der Alarm ist nur intern und wird nicht an eine Feuerwehr weitergeleitet. Im Ernstfall müssen Sie also die Feuerwehr telefonisch benachrichtigen. Lösen Sie den Alarm nie zum Jux aus, sonst glaubt Ihnen im Ernstfall niemand mehr, was fatale Folgen haben kann.
Jedes Zimmer hat einen Notausgang über die Fassade. Kontrollieren Sie beim Beginn Ihres Aufenthaltes die Notausgänge genau. Erklären Sie allen ihren Notausgang. Informieren Sie alle, dass sich im Notfall alle vorne bei der Strasse einfinden sollen. So kann die Feuerwehr zählen und weiss, ob sich noch jemand im Haus aufhält. Denken Sie: gut informiert - Leben gerettet. Am Ende Ihres Aufenthaltes müssen Sie die Leiter, die vom oberen auf den unteren Balkon führt, auf den oberen Balkon hinaufziehen. Über diese Leiter wurde schon mehrmals eingebrochen.

Warmwasser: Das WALDHAUS hat zwei Boiler: einen für die Küche und einen für die Dusche. Die Boiler werden in der Nacht aufgeheizt. Machen Sie die Teilnehmenden darauf aufmerksam, dass es energetisch gar nicht gut ist, lange zu duschen. Das bracht dann in der Nacht darauf wieder viel Strom zum Aufheizen.

Elektrizität: Die oberen Stockwerke sind mit 6 Ampère abgesichert. Sie können also pro Stockwerk höchstens 1380 Watt anhängen. Sonst brennt die Sicherung durch. Tritt dies ein, können Sie im Stromschrank den schwarzen Knopf ziemlich weit oben rechts hineindrücken. Jetzt gibt es wieder Strom. In der Küche, die Steckdose im Aufenthaltsraum bergseits und im Keller ist die Absicherung 10 Ampère. Ersatzsicherungen hat es in der Schublade im Büro (Bürotisch).
Versagt einmal eine Glühlampe ihren Dienst, können Sie aus der gleichen Schublade im Büro eine neue nehmen und diese einschrauben. Dies ist für Sie gratis, Sie müssen nichts angeben.

WC: Leider kommt es immer wieder vor, dass Damenbinden, Slipeinlagen oder Tampons ins WC geworden werden. Dies kann Verstopfungen erzeugen, die dann teuer beseitigt werden müssen. Informieren Sie die Gäste darüber.
Sämtliche Abwässer des Hauses werden in der hauseigenen Kläranlage gereinigt. Erst in absolut sauberen Zustand wird das Abwasser der Natur wieder zugeführt. Machen Sie die Gäste darauf aufmerksam, dass sie keine Gegenstände oder Kunststoff dem Abwasser zuführen. Die Kläranlage wird dann negativ beeinflusst. Wenn Sie die WC nach Geschlechtern trennen, stellen Sie Kessel (in der Küche hat es genug) auf. WC-Papier nicht vergessen. Das müssen Sie selber mitnehmen.

Betten: Einige Gäste behandeln die Betten unsanft und verwechseln diese mit einem Trampolin. Sorgen Sie bitte dafür, dass alle Betten mit Sorgfalt behandelt werden.
Sie können die Anordnung der Betten verändern. Am Ende Ihres Aufenthaltes müssen Sie aber alle Betten wieder so stellen, wie sie beim Einzug waren.

Inventar: Tragen Sie zu allem Inventar grosse Sorge. Wenn Sie Tische und Stühle tagsüber nach draussen nehmen, müssen Sie diese am Abend immer wieder ins Haus nehmen (Feuchtigkeit).

Schwimmbad: Im Eywald gibt es ein geheiztes Schwimmbad. Auf der Wanderkarte können Sie den Wanderweg dorthin vom WALDHAUS aus ersehen. Rechnen Sie eine gute Stunde Wanderung. Im Bernaville in Schwarzenburg gibt es ein kleines Hallenbad. Reservation obligatorisch.

 

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